Mobilität

Die Sicherstellung und die Weiterentwicklung der Mobilität ist eine der Schlüsselherausforderungen für die Zukunft Helsas! 

Mobilität ist die Voraussetzung zur Teilhabe am öffentlichen Leben. Was in urbanen Lebensräumen zur Selbstverständlichkeit gehört hat sich zu einem zentralen Zukunftsfaktor für die Entwicklung des ländlichen Raums herausgebildet. Für junge und ältere Menschen ist ein vielfältiges Mobilitätsangebot, jenseits des Autoverkehrs, von besonderer Wichtigkeit.

Ein Großteil unseres Lebens spielt sich außerhalb unseres Wohnorts ab. Die Möglichkeiten sich Fortzubewegen sind damit eine Lebensnotwendigkeit und bestimmen die Attraktivität einer Gemeinde entscheidend.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde dabei das Auto als Fortbewegungsmittel favorisiert und andere Möglichkeiten vernachlässigt. Viele Menschen wünschen sich inzwischen Alternativen hierzu. Hohe Anschaffungs- und Betriebskosten und die Folgen für die Umwelt erfordern neue und verbesserte Möglichkeiten der Mobilität. Viele ältere Menschen können aus gesundheitlichen Gründen keine PKWs selbst steuern, Kinder dürfen es noch nicht.

Wobei es beim Thema Mobilität mnicht darum geht, heutige Antriebe durch elektrisch angetriebene zu ersetzen! Mobilität muss ganzheitlich in seinen unterschiedlichen Formen betrachtet und gefördert werden: Fußgänger, Fahrrad und Pedelec, Öffentlicher Nahverkehr und individueller Personenverkehr. 

Wir brauchen:

  • ein Mobilitätskonzept für Helsa 
  • Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs (z.B. bessere Taktung verlängerte Betriebszeiten, neue Angebote)
  • Ausbau von Wegen zur Nutzung mit Rad und Pedelec (Innerorts und an andere Ziele: z.B. Radschnellwege)
  •  Aufwertung der Fußwege (z.B. Beseitigung von Barrieren, Limitierung des PKW-Verkehrs zur Erhöhung der Sicherheit und Aufwertung der Aufenthaltsqualität)
  • Aufstellung von Mitfahrbänken 
  • Bessere Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel (ÖPNV, Fahrrad, PKW)
  • Car-Sharing um PKW-Mobilität auch ohne eigenes Fahrzeug zu ermöglichen (z.B. Nutzung gemeindlicher Fahrzeuge nach Dienstschluss)
  • Bürgerbusse für ältere Menschen ohne eigenen PKW 

 

Mein Beitrag bisher

Seit vielen Jahren engagiere ich mich im Bereich der Mobilität. Durch Teilnahme an nationalen Kongressen und an Diskussionsrunden im Bundestag beschäftige ich mit dem Thema. Als Gemeindevertreter habe ich folgende Anträge gestellt:

  • Teilnahme Helsas am Radschnellweg durchs Lossetal nach Kassel (beschlossen, bisher nicht begonnen)
  • Beseitigung von Barrieren (Schranken auf dem Radweg zwischen Helsa und Waldhof) (beschlossen, zum Teil realisiert)
  • Aufstellung von Mitfahrbänken (beschlossen, bisher nicht realisiert)
  • Beitritt der Gemeinde zur Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) zur Verbesserung der Fördermöglichkeiten von Projekten (beschlossen)
  • Messung des Verkehrsaufkommens und der gefahrenen Geschwindigkeiten auf Helsas Hauptverkehrsstraßen (Leipziger Str., Berliner Str., Mühlenweg) zur besseren Planung (beschlossen, umgesetzt)
  •  Antrag zur Beseitigung von Gefahren an der Rollstuhlrampe am Dorfgemeinschaftshaus Eschenstruth (beschlossen, in Arbeit)
  • Beseitigung einer Gefahrenstelle am Weg zwischen Helsa und Waldhof (abgelehnt ohne Ermittlung möglicher Kosten und Möglichkeiten)
  • Beseitigung von Schäden am Rad- und Fußweg zwischen Helsa und Wickenrode (zurückgezogen weil Gemeinde Handeln versprach)
  • Änderung der Beschilderung am Weg zwischen Helsa und Waldhof (zurückgezogen, weil Gemeinde bereits Schritte eingeleitet hatte)


Das will ich weiter voran bringen

Um eine gute Mobilität zu erreichen gibt es keine Patentrezepte. Es ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, den Gegebenheiten und mit den Bedürfnissen der Bürger erforderlich. Das setzt auch das ständige Gespräch mit den Bürgern voraus. Als Bürgermeister würde ich meine Bemühungen weiter vorantreiben: Viele der bereits angefangenen Maßnahmen (z.B. Mitfahrbänke) könnten deutlich zügiger umgesetzt werden. Neue Dinge müssten erst gestartet werden (Mobilitätskonzept für Helsa, Car-Sharing, Bürgerbus). Durch Zusammenarbeit mit dem NVV muss versucht werden das Angebot zu verbessern (bessere Vernetzung verschiedener Fortbewegungsmittel besonders abgelegene Ortsteile, verbesserte Taktzeiten, verlängertes Angebot in den Abendstunden)